La Palma (vollständiger Name: La Isla de San Miguel de La Palma) ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean und gehört zur Provinz Santa Cruz de Tenerife. Ihre Hauptstadt ist Santa Cruz de La Palma und ihre größte Gemeinde ist Los Llanos de Aridane.

La Palma ist eine der geologisch jüngsten Inseln der Kanaren, deren Vulkanismus an vielen Kratern und Lavaströmen entlang der Vulkanroute auf der Cumbre Vieja und dem großen Krater der Caldera de Taburiente noch sichtbar ist. Sie ist mit 40 % Waldbedeckung im Vergleich zu den anderen Kanarischen Inseln die waldreichste und wird daher auch Isla Verde („Grüne Insel“) genannt. Da La Palma vom „Massentourismus“ verschont geblieben ist, haben viele Orte der Insel ihren ursprünglichen Charakter erhalten.

Klima

Das ganzjährig milde Klima auf La Palma wird entscheidend durch den Nordostpassat und den Kanarenstrom bestimmt.


Die Passatwolken treffen in einer Höhe zwischen 600 und 1700 Metern im Nordosten der Insel auf die mit Kiefern bewaldeten Berghänge von Barlovento, wo die bis zu 30 cm langen Nadeln der Kanarischen Kiefer die Wolken auskämmen (Nebelkondensation) und so Niederschlagsmengen von 1.000 l/m² und 1.500 l/m² im Jahr erzeugen. Die dem Boden zugeführte Wassermenge beträgt ca. das Zwei- bis Dreifache der Niederschläge, die ohne die Wirkung der Nebelkondensation anfallen würden. Das stetig zu Boden tropfende Wasser sickert durch das poröse Lavagestein und sammelt sich in großen Höhlen im Inselinnern, die als natürliche Wasserspeicher fungieren. Der große Kiefernbestand der Insel trägt damit erheblich zum Gesamtwasserhaushalt La Palmas bei.

Im Herbst und im Winter muss das Wetter auf La Palma nicht immer sonnig und freundlich sein…

Flora und Vegetation

La Palma zeichnet sich geologisch im Vergleich zu den anderen kanarischen Inseln durch ihre steilen Hanglagen aus, die sich aus der relativ kleinen Inselfläche von 708 km² und dem Gebirgsmassiv mit dem 2426 Meter hohen Roque de los Muchachos ergeben. Auf den verschiedenen Höhenlagen haben sich im Laufe der Entstehungsgeschichte der Insel, isoliert vom Festland und menschlichen Einfluss, vielfältige Vegetationsformen entwickelt, in dem sie sich ihre eigenen Strategien fürs Überleben schufen. Von den etwa 800 verschiedenen, freiwachsenden Pflanzen auf La Palma gelten 45 als Insel-endemisch, d. h. sie wachsen nur dort. Der palmerische Botaniker Arnoldo Santos nennt 70 lokalendemische Pflanzenarten auf La Palma.

Der vulkanische Ursprung mit der Ausbildung des Lavabodens und die geographische Lage der Insel im Strom der Passatwolken sind wesentlich mitbestimmend für diese Entwicklung. Mit der spanischen Eroberung der Insel im 15. Jahrhundert wurden zusätzliche Pflanzen durch den Menschen eingeführt, die sogenannten Adventivpflanzen.

Erfahre mehr über La Palma auf der Webseite von Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/La_Palma

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